Über Miscanthus/Anbauleitfaden

Miscanthus pflanzen und anbauen

Wir beschreiben die Arbeiten beim Anbau von Miscanthus × giganteus (Klon ‚Illinois‘) in der Reihenfolge, in der sie anfallen: Standortwahl, Pflanzung der Rhizome und Unkrautbekämpfung im ersten Jahr. Danach geht es um die Erträge, mit denen Sie in den einzelnen Jahren rechnen können, und um die jährliche Ernte.

Mär–Mai
Pflanzzeit
17.800
Rhizome / ha
10–15
cm Tiefe
Feb–Mär
Ernte
Ein trockener Miscanthus-Bestand im Winter, weit höher als die Person, die daneben steht
Ernte
Im Winter ist der Bestand trocken und erntereif. Geerntet wird er mit üblicher Landtechnik: einem Feldhäcksler mit Maisgebiss oder einem Mähwerk und einer Ballenpresse.
Standortansprüche

Anforderungen an Boden und Klima

Ein Miscanthus-Bestand kann mehr als 20 Jahre lang auf demselben Feld Erträge bringen. Den Standort sollten Sie deshalb mit Blick auf diese lange Nutzungsdauer wählen. Prüfen Sie Boden, Klima und vor allem den Wasserabzug, denn Miscanthus verträgt kein Wasser, das länger auf der Fläche steht. Wenn Staunässe droht, schaffen Sie Abhilfe, bevor Sie Pflanzgut bestellen.

Boden

Miscanthus wächst auf den meisten landwirtschaftlichen Böden, auch auf ärmeren. Seine Wurzeln reichen bis in 2,5 m Tiefe und nehmen Wasser und Nährstoffe aus den tieferen Bodenschichten auf.

pH-Optimum5,5–7,5 (toleriert 5,0–8,0)
Mindestgründigkeit60 cm
Beste BödenLehm, toniger Lehm, Torf
Wasserabzuggut bis mäßig

Klima

Miscanthus eignet sich für gemäßigtes Kontinental- und Seeklima und nutzt als C4-Pflanze die Sommerwärme effizient. Im Winter schützen Boden, Schnee und abgefallenes Laub die ruhenden Rhizome eines etablierten Bestands. Eine Neuanlage ist im ersten Winter am stärksten gefährdet.

Winterhärteim etablierten Bestand gut
Vegetationszeitmind. 180 frostfreie Tage
Mindestniederschlagetwa 550 mm im Jahr

Gepflanzt wird erst, wenn sich der Boden auf 10 °C erwärmt hat. Der Pflanztermin hängt deshalb von der geografischen Breite und der Höhenlage ab. In Süd- und Mitteleuropa erreicht der Boden diese Temperatur im März oder Anfang April, in Nordeuropa und in Gebirgslagen Ende April oder im Mai.

Standortwahl

Wählen Sie für den wirtschaftlichen Biomasseanbau ein ebenes oder leicht geneigtes Feld mit gutem Wasserabzug und ohne Bodenverdichtung. Der pH-Wert sollte um 6,5 liegen, und der Boden sollte für Wurzelwachstum und Ertrag ausreichend mit Phosphor und Kalium versorgt sein.

Miscanthus wächst auch auf weniger fruchtbaren Böden, an Hängen und auf schweren Tonböden, wo andere Kulturen geringere Erträge bringen. Dort kann er die Bodenstruktur verbessern und die Erosion verringern. Außerdem liefern so auch Flächen, die sonst kaum genutzt würden, eine Ernte.

Pflanzen Sie Miscanthus nicht auf dauerhaft staunassen Böden, auf reinem Sand, der kein Wasser hält, oder auf flachgründigen Böden über Festgestein. Meiden Sie auch Bachufer und Grabenböschungen, die bei Hochwasser überflutet werden, denn das Wasser kann Rhizomstücke fortspülen. Auf Flächen, die mit Schwermetallen belastet sind, muss der Boden vor der Pflanzung untersucht werden. Warum das nötig ist, erklären wir in unserem Artikel über marginale und belastete Flächen.

Bestandesbegründung

Anlage eines Miscanthus-Bestands in sechs Schritten

Wie ertragreich ein Miscanthus-Bestand wird, entscheidet sich weitgehend in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung. Weil die jungen Pflanzen langsam wachsen, kommt es in dieser Zeit vor allem darauf an, dass die Rhizome gut einwurzeln und nicht vom Unkraut unterdrückt werden.

Anders als bei vielen herkömmlichen Kulturen gibt es für Miscanthus keine Standardempfehlung zum Herbizideinsatz. Die Unkrautbekämpfung beginnt deshalb schon vor der Pflanzung. Dazu gehören die Wahl des Standorts, die Feldsäuberung, eine gründliche Bodenvorbereitung und, wo nötig, der Anbau von Zwischenfrüchten.

  1. 01

    Standortbewertung

    Herbst des Vorjahres

    Prüfen Sie pH-Wert, Bodenstruktur, Nährstoffversorgung und Wasserabzug des Feldes anhand der oben genannten Anforderungen, und beurteilen Sie den Unkrautdruck. Miscanthus verträgt eine weite pH-Spanne, gedeiht aber am besten auf schwach sauren bis neutralen Böden.

    Bei hohem Unkrautdruck, vor allem durch ausdauernde Unkräuter, planen Sie die Feldsäuberung (Schritt 02) so, dass diese Unkräuter unter Kontrolle sind, bevor die Grundbodenbearbeitung beginnt.

  2. 02

    Feldsäuberung

    Herbst bis zeitiges Frühjahr

    Säubern Sie das Feld vor der Pflanzung so gründlich wie möglich. In dieser Zeit lassen sich ausdauernde Unkräuter am leichtesten zurückdrängen; sind die Rhizome erst im Boden, ist das weit schwieriger.

    Je nach Feld eignen sich dafür eine ganzflächige Herbizidbehandlung, Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte oder eine Kombination daraus.

  3. 03

    Bodenvorbereitung

    Vor der Pflanzung

    Die Grundbodenbearbeitung reicht meist 25–30 cm tief; sie bricht Verdichtungen auf und fördert die Wurzelentwicklung. Vor der Pflanzung sollte der Boden eben, feinkrümelig und rückverfestigt sein, ohne grobe Schollen oder Ernterückstände.

    In einem gut vorbereiteten Pflanzbett lassen sich die Rhizome gleichmäßig und mit engem Bodenschluss ablegen. Das erleichtert das Anwachsen.

  4. 04

    Rhizompflanzung

    März–Mai · Boden bei 10 °C

    Pflanzen Sie im Frühjahr, sobald sich der Boden auf etwa 10 °C erwärmt hat. Üblich sind eine Pflanztiefe von 10–15 cm und ein Abstand von etwa 0,75 × 0,75 m; das ergibt rund 17.800 Rhizome je Hektar.

    Ist der Oberboden trocken und der Boden erst unterhalb der üblichen Pflanztiefe feucht, können die Rhizome etwas tiefer gelegt werden. Das sollte ein Pflanzenbauberater entscheiden, denn zu tief gelegte Rhizome laufen unter Umständen schlecht auf.

  5. 05

    Pflege des jungen Bestands

    Erste Saison

    Kontrollieren Sie den Bestand nach der Pflanzung regelmäßig. In der ersten Saison kann es nötig sein, zwischen den Reihen zu hacken und Unkraut gezielt zu bekämpfen.

    Jede Maßnahme richtet sich nach den vorhandenen Unkräutern, dem Entwicklungsstadium der Kultur, dem Boden und der Witterung. Die Verfahren beschreiben wir weiter unten im Abschnitt zur Unkrautbekämpfung im ersten Jahr.

    Im ersten Jahr wird in der Regel nicht geerntet. Ziel dieser Saison ist ein gleichmäßiger, vitaler Bestand mit gut entwickeltem Wurzelsystem.

  6. 06

    Erste Ernte

    Ab Jahr 2

    Der Bestand bildet erstmals in der zweiten Saison verkaufsfähige Biomasse. Sie wird im darauffolgenden Spätwinter oder zeitigen Frühjahr geerntet. Von da an wird der Bestand jedes Jahr beerntet. Erntezeitpunkt und Ernteverfahren beschreiben wir weiter unten im Abschnitt zur Ernte.

Unkrautbekämpfung im ersten Jahr

Junge Miscanthus-Triebe sind konkurrenzschwach: Wenn Unkraut aufkommt, fehlen ihnen schnell Licht, Wasser und Nährstoffe.

Feldsäuberung und Bodenvorbereitung (Schritte 02 und 03) verringern den Unkrautbesatz schon vor der Pflanzung. Nach der Pflanzung wird das Unkraut mit den drei folgenden Maßnahmen bekämpft.

VA

Vorauflauf. Nach der Pflanzung, bevor die Miscanthus-Triebe und die meisten Unkräuter auflaufen, kann ein Bodenherbizid mit Dauerwirkung ausgebracht werden. Es hält das Pflanzbett in den ersten Wochen sauber, in denen die Kultur am empfindlichsten ist.

Mittel, Aufwandmenge und Termin müssen zu Bodenart und Bodenfeuchte passen und den Herstellerangaben entsprechen.

NA

Nachauflauf. Sobald die Miscanthus-Triebe aufgelaufen sind, ist bei der Unkrautbekämpfung mehr Sorgfalt nötig, weil die jungen Pflanzen auf manche Wirkstoffe und Tankmischungen empfindlich reagieren können.

Infrage kommen selektive Herbizide, eine gezielte Behandlung einzelner Unkrautnester oder beides. Spritzen Sie erst, wenn der Miscanthus gut eingewurzelt ist und die Unkräuter aktiv wachsen.

MECH

Mechanische Bekämpfung. Das Hacken zwischen den Reihen ist in der ersten Saison wichtig, vor allem dort, wo nur wenige Herbizide zur Verfügung stehen oder keine eingesetzt werden.

Üblich sind 2–3 Durchgänge im Frühjahr und Sommer, jeweils dann, wenn die Unkräuter noch klein und die jungen Triebe am wenigsten gefährdet sind. So wird das Unkraut zurückgedrängt, bis der Miscanthus etabliert ist und sich die Reihen zu schließen beginnen.

Wichtig. Über jeden Herbizideinsatz nach der Pflanzung sollte ein Pflanzenbauberater für das jeweilige Feld entscheiden. Verwenden Sie nur Mittel, die in Ihrem Land zugelassen sind.

Ertragsverlauf

Erträge über die Nutzungsdauer eines Bestands

Der Bestand erreicht den Vollertrag meist bis zur dritten Ernte. Bis dahin haben sich die Rhizome ausgebreitet, und die Pflanzen haben die Reihen geschlossen. Danach bleibt der Ertrag etwa 15 Jahre lang auf diesem Niveau und geht dann langsam zurück.

PhaseErtrag (t TM/ha)Was geschieht
PflanzjahrKeine ErnteDer Boden wird vorbereitet, und die Rhizome werden von März bis Mai gepflanzt. Am wichtigsten ist in diesem Jahr die Unkrautbekämpfung.
1. Ernte8–15Erstmals fällt eine verkaufsfähige Ernte an. Die Pflanzen werden 2–3 m hoch, und das Rhizomgeflecht breitet sich aus. Der Bestand beginnt sich zu schließen und das Unkraut auszudunkeln.
2. Ernte15–25Der Bestand hat fast seine volle Dichte erreicht. Die Pflanzen werden 3–4 m hoch, und die Wurzeln reichen tiefer als 1,5 m.
Ab der 3. Ernte18–36Der Vollertrag ist erreicht. Jetzt lässt sich messen, dass sich im Boden Kohlenstoff anreichert.
Ab Jahr 1018–36Der Ertrag bleibt stabil. Tief im Boden reichern sich erhebliche Mengen Kohlenstoff an, und die Bodenstruktur verbessert sich sichtbar.
Jahr 20–2515–30Bei manchen Beständen geht der Ertrag langsam zurück. Der Betrieb entscheidet dann, ob er den Bestand weiter nutzt oder einen neuen anlegt.

Die Rhizome und die Bodenvorbereitung machen den größten Teil der Anlagekosten aus. Diese Kosten fallen vollständig vor der ersten Ernte an. Danach ist die Ernte der einzige große Kostenposten im Jahr. Die 20-Jahres-Kalkulation für einen Hektar finden Sie in unserem Artikel zu Miscanthus als Brennstoff.

Ernte

Wann und wie geerntet wird

Der günstigste Erntezeitraum liegt meist im Februar und März, wenn der oberirdische Aufwuchs abgestorben ist. Bis dahin sind die Nährstoffe in die Rhizome zurückgewandert, ein Teil der Blätter ist abgefallen, und die Halme sind auf dem Feld abgetrocknet.

Die wichtigsten Ernteverfahren

Verfahren A

Mähen, Schwaden und Pressen

Der Bestand wird gemäht. Das Mähgut bleibt zum Nachtrocknen im Schwad auf dem Feld liegen und wird dann zu üblichen Quader- oder Rundballen gepresst.

Ernteguttrockene Ballen
Wassergehaltetwa 12–15 %
EignungVerbrennung, Pelletierung, Lagerung und Transport
Verfahren B

Direktes Häckseln

Ein selbstfahrender Feldhäcksler oder eine andere dafür angepasste Maschine schneidet und häckselt die Halme in einem Arbeitsgang. Das Verfahren eignet sich, wenn der Abnehmer Häckselgut verlangt oder wenn das Erntegut bald und ohne lange Lagerung genutzt oder verarbeitet wird.

ErntegutHäckselgut
Häcksellängeje nach Maschineneinstellung und Wunsch des Abnehmers
Wassergehaltetwa 12–15 %, wenn trocken genug geerntet wird
EignungNutzung vor Ort, Verarbeitung, Einstreu oder andere Verwendungen von Häckselgut

Erntetechnik

Für die Ernte genügen übliche Ackerbaumaschinen aus dem eigenen Betrieb oder vom Lohnunternehmer: Mähwerke, Schwader, Pressen, Feldhäcksler und Anhänger. Das ist ein praktischer Vorteil gegenüber manchen anderen Energiepflanzen, für die unter Umständen Spezialtechnik nötig ist.

Messerverschleiß. Miscanthus-Halme enthalten viel Kieselsäure, die Schneidwerkzeuge schnell abnutzen kann. Legen Sie vor Erntebeginn Ersatzmesser bereit, und prüfen und schärfen Sie die Messer während der Arbeit regelmäßig.

Schädlinge & Krankheiten

Geringer Schädlings- und Krankheitsdruck in Europa

Bisher haben Schädlinge und Krankheiten im europäischen Miscanthus-Anbau nur wenige Probleme verursacht.

In der Anwachsphase ist schlechtes Pflanzgut ein größeres Risiko als Schädlinge und Krankheiten. Rhizome, die schwach, ausgetrocknet, beschädigt oder falsch gelagert sind oder aus einem sehr jungen oder sehr alten Mutterbestand stammen, können ungleichmäßig auflaufen. Daraus kann ein lückiger Bestand mit geringerem Ertragspotenzial entstehen.

In etablierten Beständen gefährden Schädlinge, Viren und Blattkrankheiten den Ertrag nur selten, und Behandlungen sind kaum nötig. Ein regelmäßiges Pflanzenschutzprogramm ist nicht erforderlich.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Miscanthus braucht wenig Dünger, besonders im etablierten Bestand. Er verwertet Nährstoffe effizient, weil er ein großes Wurzelsystem hat, jedes Jahr Laub auf den Boden abwirft und Reserven in den Rhizomen speichert.

Im ersten Jahr soll sich vor allem ein gut bewurzelter Bestand entwickeln. Düngen Sie deshalb nicht auf schnelles Wachstum. In den Folgejahren hängt die Düngung davon ab, wie fruchtbar der Boden ist, wie geerntet wird, wie hoch der Ertrag ist und wie viele Nährstoffe mit dem Erntegut abgefahren werden.

Auf den meisten geeigneten Böden ist keine intensive Düngung nötig. Wenn der Standort ausgelaugt ist oder die Erträge Jahr für Jahr hoch bleiben, kann eine mäßige Erhaltungsdüngung sinnvoll sein.

Stützen Sie jede Entscheidung über die Düngung auf eine Bodenuntersuchung. So vermeiden Sie unnötige Kosten und tragen dazu bei, dass der Bestand leistungsfähig bleibt.

In den meisten Teilen Europas ist für Miscanthus keine Bewässerung nötig.

In trockenen Regionen, etwa in Gebieten mit Mittelmeerklima, und auf leichten Böden, die wenig Wasser speichern, lässt sich der Ertrag durch Bewässerung steigern.

Miscanthus verträgt mäßigen Wassermangel, für aride Gebiete ist er aber nicht geeignet. Für stabile, wirtschaftlich lohnende Erträge braucht er in der Regel etwa 550 mm Niederschlag im Jahr oder mehr.

Dank der C4-Photosynthese nutzt Miscanthus Wasser effizienter als viele C3-Kulturen, und mit seinen tiefen Wurzeln erschließt er auch das Wasser im Unterboden. In langen Dürreperioden und dort, wo weniger als 500 mm Niederschlag im Jahr fallen und nicht bewässert wird, kann der Ertrag stark zurückgehen.

Planen Sie an solchen Standorten eine Bewässerung ein oder wählen Sie eine Energiepflanze, die für trockenes Klima besser geeignet ist.

Etablierte Bestände überwintern auch in den kühleren Regionen Europas, weil Boden, Schnee und abgefallenes Laub die ruhenden Rhizome isolieren. Die Rhizome sterben ab, wenn der Boden in Rhizomtiefe auf einige Grad unter null abkühlt. Junge Pflanzen sind im ersten Winter am stärksten gefährdet.

In Nordeuropa sind die Erträge meist niedriger als in Mittel- oder Südeuropa, weil die Vegetationszeit kürzer ist.

Grenzertrags- und degradierte Flächen sind für Miscanthus oft geeignet. Das gilt auch für Standorte, an denen herkömmliche Kulturen geringere Erträge bringen.

Im Lauf der Jahre bildet Miscanthus ein großes Wurzelsystem, reichert den Boden mit organischer Substanz an und kann die Bodenstruktur verbessern. Der Standort darf aber nicht staunass, zu flachgründig oder sehr trocken sein.

Bei EU-Projekten kann der Anbau auf degradierten Flächen oder auf Flächen, die nicht der Nahrungsmittelerzeugung dienen, ein zusätzlicher Vorteil sein. Er erleichtert es, die Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen und ein geringes Risiko indirekter Landnutzungsänderungen (ILUC) nachzuweisen.

Ein Miscanthus-Bestand kann etwa 20–25 Jahre lang genutzt werden. In Europa haben gut angelegte und gut gepflegte Bestände mehr als 20 Jahre lang zuverlässig Erträge gebracht. Wenn der Ertrag zu sinken beginnt, entscheidet der Betrieb, ob er den Bestand weiter nutzt oder einen neuen anlegt.

Quellen
  1. Lewandowski, I. et al. (2000). Miscanthus: European experience with a novel energy crop. Biomass and Bioenergy, 19(4).
  2. Bullard, M. J. & Nixon, P. (2003). Optimisation of Miscanthus harvesting and storage strategies. Defra, UK.
  3. Huisman, W. & Kortleve, W. J. (1994). Mechanization of harvest and conservation of Miscanthus sinensis Giganteus. Industrial Crops and Products, 2(4).
  4. Davis, S. C. et al. (2010). Comparative biogeochemical cycles of bioenergy crops reveal nitrogen-fixation and low greenhouse gas emissions in a Miscanthus × giganteus agro-ecosystem. Ecosystems, 13.
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